Solidarität mit Kuba zum Anziehen: Unser KJÖ-Solidaritätsshirt ist wieder erhältlich! Mit dem Kauf unterstützt du konkrete Projekte von mediCuba – unter anderem Solaranlagen für Kinderkrankenhäuser und Elektro-Dreiräder für den medizinischen Transport. Das Shirt ist dabei nicht nur Unterstützung für die Projekte, sondern auch ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit dem sozialistischen Kuba und dem Kampf gegen die US-Blockade. Warum diese Unterstützung gerade jetzt so wichtig ist und was mit den Spenden bereits erreicht werden konnte, erfährst du hier.

Die Lage in Kuba

Seit über 60 Jahren besteht die illegale und mörderische Blockade der USA gegen Kuba. In den letzten Jahren hat sich die wirtschaftliche Situation in Kuba aufgrund der Corona-Pandemie und des Rückgangs des Tourismus stark zugespitzt. In der gleichen Zeit haben die USA unter Trumps zweiter Amtszeit ihre Blockadepolitik deutlich verschärft und seit Beginn des Jahres auf einen neuen Höhepunkt getrieben. Mit der Entführung Maduros und dem Angriff auf Venezuela verlor Kuba seine Hauptquelle von Erdöl, und die USA blockierten daraufhin alle Erdöllieferungen nach Kuba. Lediglich ein russischer Tanker kam Mitte März durch. Aber auch in anderen wirtschaftlichen Bereichen haben die USA die Blockade enger geschraubt. Das alles hat drastische Folgen für die kubanische Bevölkerung, besonders gravierend sind die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem: „Die perinatale Sterblichkeit hat sich verdoppelt, die Kinderheilungsrate bei Krebskrankheiten hat um 15 Prozent abgenommen. Viele Tausende müssen auf Operationen warten, ganz einfach, weil die Mittel dazu fehlen. Viele haben sogar Schwierigkeiten, in die Spitäler zu kommen. […] Dieser Würgegriff im Moment ist wirklich ein Todesurteil für viele Patienten, vor allem bei Frühgeburten. Wegen der schlechten Lebensmittelversorgung gibt es mehr Frühgeburten, es fehlen Medikamente und Instrumente.“ So beschreibt Franco Cavalli von mediCuba kürzlich die Situation bei einer Podiumsdiskussion der Jungen Welt.

Es braucht unsere Solidarität!

Die Aggression gegenüber Kuba betrifft nicht nur die Kubaner:innen selbst, sondern ist auch ein Angriff auf alle, die für Freiheit, Gerechtigkeit und Sozialismus eintreten. Kuba ist damit auch kein isolierter Kampf: Die Angriffe auf den Iran und den Libanon, die Aggression gegenüber Venezuela und der Genozid an den Palästinenser:innen sowie die Solidarität mit diesen sind in Kuba omnipräsent. Kuba wird angegriffen, weil es zeigt, dass eine andere Wirtschaft, in der die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen, möglich ist – ganz ohne Krieg und Ausbeutung anderer Länder. Wichtig ist es daher, den Blick weiterhin nach Kuba zu richten und die Kubaner:innen weiterhin so gut es geht zu unterstützen, denn die Situation bleibt äußerst kritisch.

Die Rolle erneuerbarer Energien

Gerade der Ausbau erneuerbarer Energien gewinnt angesichts der derzeitigen Energiekrise eine strategische Bedeutung für die Verteidigung der sozialen Errungenschaften der Revolution. Jeder Fortschritt in diesem Bereich hilft, einerseits die Lebensbedingungen von Kubaner:innen spürbar zu verbessern und die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu verringern, die immer wieder Ziel imperialistischer Erpressung sind. Solarenergie bietet für Kuba aufgrund seiner geografischen Lage ideale Voraussetzungen: Sie ist dezentral nutzbar, stärkt die Versorgungssicherheit in Gemeinden, reduziert die Anfälligkeit für äußere Sanktionen und trägt zugleich zu einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung bei.

Bisherige Spendenkampagnen

Aus diesem Grund hat die Österreichisch-Kubanische Gesellschaft eine Spendenkampagne für mediCuba organisiert, womit Photovoltaik-Anlagen beim Kinder-Herz-Krankenhaus William Soler in Havanna gebaut werden können. Mit der Installation dieser Solaranlage konnte bereits begonnen werden: Die Lieferung kam am 18. August 2026 an und im Laufe des Herbstes soll die Installation abgeschlossen werden. Aus Österreich konnten durch die ÖKG, die die Spenden bündelt und übermittelt, so seit Jänner 2026 bereits 50.000 Euro für dieses Projekt zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund der Dringlichkeit wird das Projekt nun auf andere pädiatrische Krankenhäuser erweitert. Es ist damit die erste von sechs solchen Anlagen, die im Zuge des mediCuba-Projekts in den kommenden Monaten errichtet werden sollen. Damit bleibt die Notwendigkeit der Spenden weiterhin hoch.

Das Kuba-Soli-Shirt der KJÖ

Von Mitgliedern selbst designt, haben wir die erste Charge Shirts mit 200 Stück Anfang Mai bestellt und innerhalb eines Monats vollständig verkauft. Mittlerweile gibt es wieder eine neue Charge Shirts! Abzüglich der Fertigungskosten geht der Reinerlös des Verkaufs Projekten für Kuba zugute und wir dürfen uns auch bei den zahlreichen Käufer:innen bedanken, die zusätzlich zu den 25€, die das Shirt im Normalpreis kostet, noch einen freiwilligen höheren Solibeitrag gezahlt haben. So konnten 3000€ aus dem Shirtverkauf verwendet werden, um lebenswichtige Medikamente für die kubanische Bevölkerung anzukaufen, die dann von KJÖ-Aktivist:innen persönlich nach Kuba gebracht wurden. Mit den Spenden, die jetzt gesammelt werden, unterstützen wir in Kooperation mit der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft die Projekte von mediCuba, mithilfe derer Krankenhäuser mit Solarpaneelen ausgestattet werden sollen und elektrische TukTuks für den Transport im Gesundheitsbereich angeschafft werden sollen. Jede Spende leistet einen konkreten Beitrag dazu, die medizinische Versorgung in Kuba abzusichern, die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern und die sozialistischen Errungenschaften der Revolution gegen imperialistische Angriffe zu verteidigen. Das Shirt trägt aber auch eine Botschaft in den öffentlichen Raum: du machst den Kampf gegen die Blockade und die Solidarität mit Kuba auch im Alltag sichtbar.

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